Online-Magazin für Physische Unsterblichkeit

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Wann ist jemand alt?(0)

19. Mai 2012

„Was glauben Sie denn? Wann ist jemand alt?”, fragt Kursleiterin Waltraud Möhrlein in die Runde. Schließlich liegt die größte Gefahr, an Demenz zu erkranken, schlicht und ergreifend in dem Umstand zu altern. „Manche kommen schon alt auf die Welt”, findet Katja Wassilew aus Neuhof. „Man ist so alt, wie man sich fühlt”, sagt hingegen Annelie Schultz aus Wehen. „Das kommt auf den Blickwinkel an: Für Kinder war ich schon vor 20 Jahren alt. Selber fühle ich mich überhaupt nicht alt”, fügt Hildegard Heß aus Neuhof hinzu.

Damit haben die acht Kursteilnehmerinnen innerhalb kürzester Zeit alle vier gängigen Alterskategorien erarbeitet.”

(Aus einem Artikel des Wiesbadener Kurier-Online vom 04.05.12 über einen Fortbildungskurs für ehrenamtliche Helfer in der Demenzbetreuung)

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Die Langlebigkeitsdividende

“Ökonomen haben ausgerechnet, dass jedes Jahr an zusätzlicher Lebenserwartung – ein Indikator für Gesundheit – einen Zuwachs von sieben Prozent Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt bedeutet. Gesundes Altern bedeutet also nicht nur eine Steigerung der Lebensqualität, sondern auch der Produktivität. Diese Tatsache ist in der Öffentlichkeit ebenso wenig bekannt, wie der Fakt, dass für das Gesundheitssystem die höchsten Kosten unmittelbar vor dem Ende des Lebens entstehen, egal ob jemand mit 40, 60 oder 90 Jahren stirbt. Die Kosten nehmen in einer alternden Gesellschaft deshalb nicht automatisch zu, sie verlagern sich bloß weiter nach hinten.”

(Aus dem Artikel Vorzeigestadt für ein langes Leben über den demographischen Wandel in Berlin auf Tagesspiegel-Online vom 23.04.12)

Unsterblichkeit und ewige Liebe

“Die Vorstellung der Unsterblichkeit ist somit zweifelsohne wesentlicher Bestandteil der Faszination, die insbesondere von dem Helden dieser Saga ausgeht, da er gerade durch diese Eigenschaft romantische Vorstellungen wie die der ewigen Liebe verkörpert.”

(Aus einer Filmbesprechung zu ‘Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 1)” auf dem Filmportal negativ-film.de vom 13.04.12)

Theoretische Unsterblichkeit

ZEITmagazin: Möchten Sie 120 oder gar 200 Jahre alt werden?

Blackburn: Oh ja! Allerdings müssen Sie sich Gedanken darüber machen, welches Lebensalter Sie ausdehnen wollen. Darauf, die Phase zwischen 80 und 90 zu verlängern, verzichte ich gerne. Die meisten Menschen würden wohl am liebsten die Zeit zwischen 20 und 30 vermehren.

(…)

ZEITmagazin: Dass höheres Leben dem Tod entgegengeht, ist kein Naturgesetz.

Blackburn: Nein. Theoretisch könnten sogar wir Menschen unsterblich sein.

(Die Medizin-Nobelpreisträgerin und Alternsforscherin Elizabeth Blackburn im Interview mit Bestsellerautor Stefan Klein im ZEITmagazin vom 12.04.2012)


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