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Kommen die Menschen mit teil- und hochautomatisierten Autos zurecht?

Nach dem neuen Straßenverkehrsgesetz müssen Fahrer permanent wahrnehmungsbereit sein, um das Steuer übernehmen zu können. Damit könnten sie nach einer Studie überfordert sein. (Telepolis/05.01.)

2 Antworten »

  1. Die Berichterstattung über Autonomes Fahren hat im letzten Jahr eindeutig zugenommen und man könnte dafür beinahe eine eigene Unterrubrik einrichten. Hier eine kleine ergänzende Presseschau nur aus den letzten zwei Monaten:

    Das erste Auto, das wirklich keinen Fahrer mehr braucht (11.11.17)
    Der Google-Ableger Waymo hat auf einem geheimen Testgelände erstmal einen Minivan vorgestellt, der alles auf den Kopf stellt: (kostenpflichtig)

    http://www.spiegel.de/spiegel/das-erste-auto-das-komplett-ohne-fahrer-auskommt-a-1177468.html

    Erstmals soll ein autonomer Bus auf Berlins öffentlichen Straßen fahren (16.11.17)
    Wo Olli einst parkte, steht jetzt jemand anders. EZ 10: So heißt der neue autonome Bus für Berlin. Das Elektrovehikel, das ebenfalls kein Fahrpersonal benötigt, wartet in einem Gebäude in Schöneberg auf seinen Einsatz:

    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/nahverkehr-erstmals-soll-ein-autonomer-bus-auf-berlins-oeffentlichen-strassen-fahren-28851586

    Autonome Fahrzeuge werden die "geografische Ungleichheit" stärken (24.11.17)
    Der Urbanist Richard Florida sagt, dass autonome Fahrzeuge für die Städte nur die Trends fortsetzen, die mit den Autos aufgekommen sind, aber jetzt umgekehrt fortwirken:

    https://www.heise.de/tp/features/Autonome-Fahrzeuge-werden-die-geografische-Ungleichheit-staerken-3900549.html

    Wie wird autonomes Fahren unsere Mobilität verändern? (15.12.17)
    Autonomes Fahren wird nicht nur die Fahrzeuge verändern, sondern unsere Idee von Fortbewegung an sich. Wir werden uns nicht mehr für ein Verkehrsmittel entscheiden, sondern für ein Ziel:

    https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article171634393/Wie-wird-autonomes-Fahren-unsere-Mobilitaet-veraendern.html

    Wie werden autonome Autos die Städte verändern? (12/2017)
    Selbstfahrende Fahrzeuge versprechen zahlreiche Probleme des inner­städtischen Verkehrs zu lösen – wenn sie geschickt eingesetzt werden: (kostenpflichtig)

    http://www.spektrum.de/magazin/wie-werden-autonome-autos-die-staedte-veraendern/1513367

    Die 7 Hürden des fahrerlosen Fahrens (27.12.17)
    Im Jahr 2018 starten in Baden-Württemberg Tests zum fahrerlosen Autofahren. Bis zum alltagstauglichen Auto ist es aber noch weit:

    http://www.taz.de/Autonomes-Fahren-und-seine-Hindernisse/!5470265/

    Autonomes Fahren: Bus Maxl mag keinen Nebel (28.12.17)
    Im bayrischen Bad Birnbach fährt Deutschlands erster autonomer Bus. Richtig losgehen soll es mit dem Fahren ohne Fahrer im Frühjahr:

    http://www.taz.de/Autonomes-Fahren/!5470266/

    Entwicklung von Robo-Autos:VW kooperiert mit Start-up eines Ex-Google-Ingenieurs (04.01.18)
    Im Wettrennen um autonom fahrende Autos sucht Volkswagen Hilfe im Silicon Valley. Europas größter Autohersteller kooperiert künftig mit Aurora - dem Start-up von Chris Urmson, Ex-Chefentwickler der Google-Cars:

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/volkswagen-vw-kooperiert-mit-start-up-eines-ex-google-ingenieurs-a-1186217.html

    Autonomes Fahren: "Die Autohersteller sollten sich zusammentun" (10.01.18)
    Wird die Industrie im Wettrennen um das autonome Fahren von Silicon-Valley-Konzernen abgehängt? Die Gefahr ist groß, sagt Unternehmensberater Dieter Becker - und erklärt, welches Konzept die Zukunft sichern könnte:

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/autonomes-fahren-google-und-co-machen-umdenken-in-autoindustrie-noetig-a-1186718.html

    Autonomes Fahren: Das Ende des Lenkrads (11.01.18)
    Die Elektronik-Messe CES in Las Vegas zeigt den scharfen Strategiewechsel der deutschen Autokonzerne. Volkswagen sicherte sich dafür die Hilfe aus dem Silicon Valley:

    http://www.zeit.de/mobilitaet/2018-01/autonomes-fahren-ces-2018-deutsche-autos-volkswagen

  2. UPDATE 23. April 2018:

    "Auch Technik wird nie zu 100 Prozent sicher sein" (21.03.18)
    Der tödliche Unfall eines selbstfahrenden Autos in den USA wird die Entwicklung nicht bremsen, sagt Experte Karsten Lemmer. Wie gefährlich sind die Testautos bei uns?:

    http://www.zeit.de/mobilitaet/2018-03/autonomes-fahren-auto-technik-sicherheit-unfall-zukunft

    Autonomes Fahrzeug fordert erstes Menschenopfer (22.03.)
    Roboterethik: Nehmen wir auch Opfer in Kauf, die es ohne autonomes Fahren nicht geben würde?:

    https://www.heise.de/tp/features/Autonomes-Fahrzeug-fordert-erstes-Menschenopfer-4001240.html

    Die Freude am Fahren gehört der Vergangenheit an (23.03.)
    Autonomes Fahren, Carsharing und E-Mobilität – ihnen gehört die Zukunft. Denn diese neuen Technologien haben fast nur Vorteile, die jeden Skeptiker irgendwann überzeugen werden. Nur das Fahrvergnügen bleibt auf der Strecke:

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article174845599/Neue-Mobilitaetswelt-Die-Freude-am-Fahren-gehoert-der-Vergangenheit-an.html

    Anmerkung: Das klingt zwar alles plausibel und in sich schlüssig, aber wenn es doch anders kommt als hier prognostiziert, dann vielleicht weil der Faktor Mensch, die menschliche Psychologie und seine subjektiven Motivationen vergessen wurden. Schließlich lebt die PKW-Nachfrage bisher ganz entscheidend auch von durchaus irrationalen und hochemotionalen Faktoren, die sich teils schon in der frühen Kindheit - insbesondere beim männlichen Teil der Bevölkerung - ausbilden und formen. Wenn der Spaß am Fahren tatsächlich abgeschafft würde, könnte daher auch der entscheidende Kaufimpuls flächendeckend verloren gehen oder doch zumindest massiv beeinträchtigt werden!? Die Fahrzeuge mit den neuen Technologien müssen aber von realen Menschen gewollt und dann auch gekauft werden, wenn sie sich in der ganzen Breite durchsetzen sollen.

    Insbesondere auch das statistische Kernargument mit der potentiell deutlichen Verringerung der Zahl der Verkehrstoten läßt aufhorchen, denn es trifft höchstwahrscheinlich tatsächlich zu, hat aber längst nicht die durchschlagende Bedeutung, die der Autor ihm zubilligen will. Seit über 15 Jahren nun argumentieren beispielsweise Biogerontologe Aubrey de Grey und seine Anhängerschaft ganz ähnlich mit dem Dauerverweis auf die Mortalitätsstatistiken, um die hohe Relevanz alternsbedingter Krankheiten hervorzuheben und so die Spendenmotivation für sein SENS-Projekt massiv zu steigern. Mit bislang überaus überschaubarem Erfolg, vor allem wenn man die ständig beschworenen 100.000 täglichen Sterbefälle durch das Altern berücksichtigt! Statistische Zusammenhänge und Massenpsychologie bzw. Alltagsbewußtsein sind eben leider nun mal auf zwei völlig unterschiedlichen Kontinenten angesiedelt, wie man auch mit der Dauerdebatte um „falsche" und „wahre" Risiken veranschaulichen könnte, die regelmäßig hier in der Rubrik Globale Risiken dokumentiert wird. Daß die Risikoforschung selbst die grundsätzliche Sterblichkeit des Menschen und insbesondere die alternsbedingten Tode aus ihren Analysen weitgehend ausklammert und so selbst permanent zu der von ihr beklagten Irrationalität der öffentlichen und medialen Diskussion beiträgt, wäre dabei noch mal ein ganz eigenes und umfangreiches Thema... (L.M.M.)

    Charité testet autonome Busse (26.03.)
    An der Berliner Charité kommen Patienten und Besucher jetzt auch fahrerlos ans Ziel. Gemeinsam mit der Berliner Verkehrsgesellschaft testet das Klinikum Roboterbusse:

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/berlin-charite-und-bvg-testen-autonome-busse-a-1199920.html

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