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Rüstige Supergreise

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Die Lebenserwartung steigt und damit die Zahl der alten und uralten Menschen. Viele der Senioren sind erstaunlich fit, nur wenig brauchen Pflege. Weiter zur Meldung auf FOCUS-Online vom 19.08.08

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  1. Siehe auch die Meldung vom 18.8. auf WELT-Online. Gerade weil die Ursachen der steigenden Langlebigkeit vielfältig präventive und nicht bloß medizinische sind, gerade deswegen können solche Untersuchungsergebnisse nur solche Menschen überraschen, die stereotyp die Altersbilder und die damit einhergehenden Lebensbedingungen von gestern und vorgestern in die Situation von heute, morgen und übermorgen hineinprojizieren. Wie oft wurde schließlich schon festgestellt, daß bestimmte Pflegekosten immer nur in den letzten Monaten vorm Tod anfallen, egal ob diese Phase mit 70, 80 oder 95 stattfindet!? Eben: man wird nur so alt, WEIL man durchschnittlich länger gesund, fit und vital bleibt, während eine Zunahme von Altersgebrechen aller Art im Regelfall mit einer Verkürzung der individuellen Lebensdauer einhergeht.

    Im Alltag, in den Medien, in kulturellen Bezügen erlebt man dieses Phänomen der 'jungen Alten' schon seit bald 20 Jahren verstärkt und nun wird dies eben auch durch entsprechende Forschungsergebnisse weiter untermauert. Bei den Kommentatoren 2-6 in der Kommentarspalte auf FOCUS-Online ist hier allerdings Hopfen und Malz verloren, denn sie müssen - als moderne Lemminge - sogar die Wissenschaftlichkeit der Experten generalisierend in Frage stellen, um ihre notorisch pessimistischen Vorurteile aufrechterhalten zu können. Eine fixe durchschnittliche oder 'normale' Lebenserwartung gibt es eben nicht, sondern sie ist historisch variabel. Der Alarmismus bezüglich explodierender Pflegekosten war also schon immer weit überzogen; im Hinblick auf den zu erwartenden Anstieg der Rentenausgaben sieht es allerdings etwas anders aus.


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