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Ayurvedische Giftpillen

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Präparate aus der indischen Heillehre enthalten oft gefährliche Mengen Blei, Quecksilber und Arsen. Eine neue Studie zeigt, dass vor allem online gehandelte Produkte betroffen sind. Autor: Sven Stockrahm ----- Weiter zum Artikel auf ZEIT-Online vom 27.08.08

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  1. Die Medizintradition des altindischen Ayurvedas enthält auch Brücken zur körperlichen Unsterblichkeit, die allerdings weniger bekannt sind als beispielsweise die Langlebigkeitsorientierung des altchinesischen Taoismus. Näheres dazu findet man beispielsweise in einigen Büchern des US-Erfolgsautors Deepak Chopra (vor allem in 'Die Körperzeit' (1994), 2003 neu aufgelegt unter dem Titel 'Jung bleiben - ein Leben lang. Mit Ayurveda das Geheimnis des langen Lebens erfahren', während in 'Der Jugendfaktor' (2004) bestimmte Aussagen eher verwässert werden) oder auch gelegentlich im Rahmen der sogenannten 'Transzendentalen Meditation', der freilich nur wenig vertrauenserweckend ist.

    Diese Meldung hier stellt dagegen mehr eine kleine Übung in systemischem Denken dar, denn selbst wenn ayurvedische Einsichten und Hilfsmittel der Gesundheit und damit der Langlebigkeit dienen sollten, dann würden die positiven Effekte im Einzelfall durch spezifische Schadstoffbelastungen natürlich wieder zunichte gemacht oder sogar ins Gegenteil verkehrt. Systemisches Denken heißt: es zählt immer die Gesamtsumme aller positiven wie negativen Wechselwirkungen. Lineare Monokausalität dagegen, wie sie die Schlagzeilen gerade zu Gesundheitsthemen immer noch beherrscht - irgendein Mittelchen oder Stoff sei 'gesund', unabhängig von Rahmenbedingungen, Dosierungen oder individuellen Gegenanzeigen etc. - führt in die Irre.


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